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Samstag, 24. Mai 2008

My Weblog Experience

Mit diesem letzten offiziellen Weblog Beitrag möchte ich mich bei Euch allen für die interessante Zuammenarbeit und die lehrreiche Erfahrung im Kurs "Teamarbeit" - der sogar zertifiziert wurde - bedanken. Es hat mir Spass gemacht und ich konnte sehr viel im Umgang mit neuen Tools über das Internet erlernen. Noch ist es aber nicht ganz fertig und daher fokussiere ich im folgenden das Tool Weblog, mit welchem ich seit einigen Wochen gearbeitet habe. Es ist meine erste Erfahrung mit diesem Tool gewesen, ich werde einen Weblog unter Umständen aber auch in Zukunft nutzen.

Pro's
  • Durch meinen Weblog war ich geradezu verpflichtet, den Kontakt mit den anderen Studentne des Kurses zu halten. Das war primär eine mühsame verpflichtung, es zeigte sich aber, dass es zu sehr interessanten Dialogen über die "Kommentare" in den Weblogs kam.
  • Dadurch, dass die Weblogs teilweise auch persönliches wie Fotos oder persönliche Meinungen aufzeigten, wurde das Ganze interessant. Es war spannend, die Kollegen aus der Vorlesung, welche bisher eigentlich anonym waren, persönlicher kennen zu lernen.
  • Es ist sehr einfach, über den Weblog mit jemandem in Kontakt zu treten und eine Diskussion anzufangen, was ich sehr praktisch finde und das ist auch sehr geeignet fürs Networking, was im Berufsleben von eminenter Bedeutung ist.
  • Ich habe es geschätzt, von den anderen zu hören, wie ihre Erfahrungen waren und welche Gedanken meine Mitstudenten sich machten.
  • Besonders gefreut haben mich die Kommentare, welche die aktive Beteiligung der Kollegen zeigten. Auch wenn es ein Feedback von einer der Lehrpersonen gab, war das ein riesen Aufsteller.
  • Ich war am Anfang verunsichert, ob die Teilnehmenden meine persönliche Meinung auch tatsächlich interessieren würde. Dabei zeigte sich das Tool "Fragebogen" allerdins als sehr interessant an. Die Besucher meines Weblogs konnten damit selber mitbestimmen, wie meine Seite gestaltet werden soll und wovon sie mehr oder weniger haben möchten. Dabei kam klar der Wunsch auf, mehr persönliches zu schreiben. Auch Humor und Ironie waren sehr erwünscht. Genauso wie kritische Beiträge. Das versuchte ich natürlich umzusetzen.

Con's

  • Mit den Weblog Einträgen ist ein grosser Aufwand verbunden, da man sich stark mit dem Inhalt auseinandersetzen muss, was hingegen auch wieder zu einem guten Lerneffekt führt. Beispielsweise zum Thema "Secondlife" musste man sich umgehend informieren, bevor man einen Eintrag posten konnte.
  • Etwas negativ ist allenfalls die fehlende Interaktion, dabei kann ich mich aber kaum beklagen da das bei mir ziemlich gut funktionierte. Ich denke man muss vielleicht erst bei den Kollegen einige Einträge machen und diese auffordern, selber auch einen Beitrag im Rahmen eines Kommentars zu machen.

Alles in allem: sehr positiv, ich mag Weblogs und finde diese ein ganz praktisches Tool um zu Lernen, zu diskutieren und zu networken! So, nun wünsche ich allen Beteiligten eine gute Zeit und ich bin natürlich nach wie vor gespannt auf Eure Meinungen und Anregungen!

Herzliche Grüsse

Désirée

Montag, 10. März 2008

Web2, Wikis, Weblogs....und Computerfreaks

In der ersten Sitzung - zumindest war es die erste Sitzung an der ich aktiv teilnahm, da ich vorher noch in Japan an einem Student-Exchange Program teilnahm - des Kurses Teamarbeit lernte ich die Grundsätze über das Web2, Wikis und Weblogs kennen. Unsere Dozentin, Frau Irene Häntschel-Erhart und ihre Assistentin Frau Stefanie Hein vermittelten uns die Grundlagen.

Web2 - Kreativität, Zusammenarbeit, Sharing
Web 2 beschreibt einen Trend im World Wide Web und Web Design. Es ist die zweite Generation von webbasierten Communities und hosted Services und beinhaltet soziale Netzwerkseiten , Wikis, Blogs und Folskonomies. Ziel dieser neuen Möglichkeiten ist Kreativität, Zusammenarbeit und gemeinsame Nutzung mit anderen Teilnehmenden.
Ich finde das eine attraktive Möglichkeit, sehr einfach und kostengünstig mit Freunden oder Gleichgesinnten zu kommunizieren oder Informationen zu teilen. Dazu nutze ich Plattformen wie beispielsweise Studivz oder Doodle, welche mir beispielsweise die Organisation von Gruppentreffen enorm vereinfachen. Es ist sehr einfach, den Kontakt zu Personen zu finden, zu welchen man den Kontakt verloren hat oder welche man gar nicht gut kennt. Persönlich habe ich kaum negative Erfahrungen gemacht. Negativ ist, dass eine Qualitätssicherung in dieser enormen Datenmenge fehlt und dadurch eine Unterscheidung zwischen richtig und falsch teilweise schwierig ist.

Wiki - schnell, schnell!
Mir war völlig unbekannt, dass das Wort "Wiki" aus dem hawaiischen kommt und "schnell" bedeutet. Das Attraktive an dieser Sammlung von Websiten ist, dass sie vom Benutzer nicht nur gelesen, sondern auch aktiv verändert werden können, damit können verschiedene Autoren gemeinschaftlich an Texten arbeiten und damit die ursprüngliche Idee des World Wide Web umsetzen. Damit ist auch bereits der erste Vorteil von Wikis genannt. Wikis können aber nicht nur von Studenten eingesetzt werden um gemeinsam an einer Arbeit zu schreiben, oder sich Infos von Websiten wie Wikipedia zu holen. Wikis können auch sehr sinvoll in Unternehmen genutzt werden. Als relativ kostengünstiges Medium können Informationen für alle zugänglich gemacht und damit Transparenz und Mitarbeiterbeteiligung geschaffen werden. Allerdings werden Wikis auch für Vandalismus, Mobbing oder Manipulationen eingesetzt, wenn Anonymität gewährleistet wird. Dies sollte daher tunlichst vermieden werden. Es kann auch Druck auf die Mitarbeiter entstehen, da sie sich zu häufigen Wiki-Einträgen verpflichtet fühlen und daher unter Umständen die Qualität der Einträge nicht mehr gewährleistet ist.
Obwohl es bei Wikis einige negativen Aspekte zu beachten gilt, überwiegen meiner Meinung nach die positiven Möglichkeiten. Übrigens habe ich als Quelle für diese kurze Übersicht natürlich Widipedia verwendet! :o)

Weblogs - Wort des Jahres 2004
Unter dieser Wortzusammensetzung aus Web (World Wide Web) und Log (Logbuch) wird eine Art Tagebuch oder Journal subsummiert. Der Nutzen besteht im Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen sowie der Kommunikation. Obwohl der erste Blog bereits 1990 eröffnet wurde, nutzen Unternehmen diese Möglichkeit erst seit 2004 vermehrt.
Für mich ist es der erste Weblog, den ich selbst einrichte, erneuere und modifiziere. Ich hätte mir eigentlich nicht vorstellen können, dass es für andere interessant sein könnte zu wissen, was ich so mache :o). Entsprechend werde ich natürlich beobachten, wie aktiv meine Einträge kommentiert werden und wenn dadurch meine Lernergebnisse tatsächlich gefördert werden, dann werde ich dieses Tool zukünftig regelmässig nutzen!

Inspiration für meinen heutigen Blogeintrag war übrigens die Website von Irene! Nun warte ich auf Eure Kommentare, lässt meinen Lernfortschritt nicht hängen :o)!!!

Désirée